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Veranstaltungsübersicht  2016

 

 

Die Gedenkstätte Breitenau ist auch im 1. Halbjahr 2017 als Kooperationspartner bei verschiedenen Veranstaltungsreihen aktiv. Im Folgenden werden die aktuellen Veranstaltungen im Rahmen der jeweiligen Veranstaltungsreihen aufgeführt und nicht in einer chronologischen Abfolge. (Zu unseren Kooperationpartnern zählen…

 

 

 

 

Donnerstag, 19.01.2017, 19:30 Uhr

Evangelisches Forum, Lutherplatz

 

Lebenswege jüdischer Kinder in Kassel

 

Vortrag von Ernst Klein

 

Regionalsprecher für den Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“ und Vorsitzender des Vereins „Rückblende“ aus Volkmarsen.

 

 

Eintritt: 4 €

 

 

Sonntag, 29.01.2017, 17 Uhr

Lutherkirche Kassel

 

Konzert anlässlich des Holocaust-Gedenktages

 

Gedenkkonzert anlässlich des Holocaust-Gedenktages

 

Moses Mendelssohn (1729-1786) war in seiner Zeit einer der bekanntesten Philosophen und Aufklärer. Leidenschaftlich stritt der „deutsche Sokrates“, wie er genannt wurde, für Gewissensfreiheit und Toleranz. Sein Freund Gotthold Ephraim Lessing setzte ihm mit der Figur des gütigen Juden „Nathan der Weise“ ein Denkmal. Mendelsoh war auch ein Wegbereiter des vielfältigen jüdischen Lebens im Deutschland des 19. Jahrhunderts, das im Holocaust vernichtet wurde. Viele Juden und Jüdinnen, die damals Gesellschaft und Kultur mitgestalteten, sind in Vergessenheit geraten. Und der Name Moses Mendelssohn wird heute nur selten genannt, wenn von bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Geschichte die Rede ist.

Dieser Abend soll dem Vergessen etwas entgegensetzen. Der hannoversche Schauspieler Martin G. Kunze liest Texte Moses Mendelssohns, die auch heute aktuell klingen. Die Meininger Sopranistin Anna Gann und die Suhler Pianistin Naoko Christ-Kato musizieren Werke von Komponisten wie Friedrich Gernsheim und Salomon Jadassohn, die es verdienen, wiederentdeckt zu werden.

 

Vorverkauf: Bauer & Hieber im Musikhaus Eichler ab 7.11.2016, Tel. 0561/9188861, Evangelisches Forum, Tel.: 0561 28760-21

Beginn: 17 Uhr / Einlass: 16 Uhr / Kosten: 14 Euro/10 Euro ermäßigt

 

 

Montag, 30.01.2017, 10 Uhr

Hermann-Schafft-Haus, Wilhelmshöher Allee 19

 

Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag

 

Gemeinsame Gedenkveranstaltung, anlässlich des Holocaust-Gedenktages, der Stadt Kassel und der Herderschule, sowie der Vhs Kassel. Als Referent wird Herr Andrzej Kacorzyk, Direktor des Bildungszentrums der Gedenkstätte Auschwitz, auftreten.

 

 

Freitag-Sonntag, 10.02.-12.02.2017

Evangelische Akademie Hofgeismar

 

                                                                                     Tagung

Antisemitismus als aktuelle Herausforderung

   Analyse und Prävention

 

Der Antisemitismus besitzt eine lange Geschichte; er ist jedoch kein monolithischer Block, sondern (mentalitäts-)geschichtlichen Veränderungen unterworfen. Die Tagung widmet sich deshalb dem aktuellen Stand der Antisemitismusforschung sowie den Herausforderungen zeitgenössischer und sich abzeichnender Ausdrucksformen des Antisemitismus.

Exemplarisch wird die Darstellung von Judentum und Antisemitismus in aktuellen religionspädagogischen Konzepten betrachtet. Sodann wird nach den Potentialen einer aktuellen und zukünftigen Realisierung des Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft gefragt: in den traditionellen Medien ebenso wie in social media, durch zunehmende Historisierung des Holocaust (zeitlicher Abstand und Sterben der letzten Zeitzeugen), durch eine Ermüdung des christlich-jüdischen Dialogs sowie anhand der Frage, ob die deutsche Gesellschaft durch Erstarken rechtspopulistischer Strömungen und den Zuzug von Migranten mit einer neuen Quantität und Qualität des Antisemitismus rechnen muss. Auf diesem komplexen Hintergrund fragt sie nach Möglichkeiten der Prävention. Hierzu wird u.a. Dr. Gunnar Richter seinen Vortrag, „Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit. Ein Beitrag zur Prävention gegen Antisemitismus“, halten.

 

Um schriftliche Anmeldung wird bis zum 1. Februar 2017 gebeten. Tagungsnummer 17113.

 

Per Post: Evangelische Akademie, Gesundbrunnen 11, 34369 Hofgeismar

Per Fax: 05671/881-154

Per E-Mail: ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de

 

Für weitere Informationen: www.akademie-hofgeismar.de

 

Telefonische Auskunft: 05671/881-108 (Frau Kamutzki-Pape, 8:30-15:00 Uhr)

 

Den Teilnehmenden entstehen keine Tagungskosten!

 

 

Donnerstag, 02.03.2017, 19:30 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

„Fing der Stalinismus schon mit Lenin an?“

 

Vortrag von Prof. Dr. Jens Flemming

 

Vor 100 Jahren hat mit der russischen Oktoberrevolution ein neues Kapitel der Weltgeschichte begonnen. War es der vielversprechende Beginn eines neuen sozialistischen Zeitalters? Oder waren schon zu Beginn unter Lenin jene menschenverachtenden Methoden zu erkennen, die später unter Stalin zum Mord an Millionen Menschen führten?
Wie verhielt es sich z. B. mit Lenins Revolutions- und Parteitheorie? Waren sie bereits die Vorboten der späteren Praxis unter Stalin?
Prof. Dr. Jens Flemming wird diesen Fragen nachgehen und die Antworten zur Diskussion stellen.

 

Eintritt: 5 €

 

 

Donnerstag, 23.03.2017, 19:30 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

„Hatte der Nationalsozialismus auch gute Seiten?“

 

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz

 

"Es war nicht alles schlecht. Schließlich hat Hitler die Arbeitslosigkeit beseitigt und die Autobahnen gebaut."

"Die Jugend wusste, wo sie hingehörte."

"Frauen konnten nachts alleine über die Straße gehen."


Diese und ähnliche Aussagen konnte und kann man immer noch hören, wenn es um die Beurteilung des Nationalsozialismus geht. Hatte dieses System also auch gute Seiten?
Prof. Dr. Wolfgang Benz, einer der renommiertesten Historiker, wird dieser Frage in seinem Vortrag nachgehen. Anschließend besteht wie immer die Möglichkeit zur Diskussion.

Eintritt: 5 €

 

 

Freitag, 24.03.2017, 15 Uhr

Gedenkstätte Breitenau, Kirchweg 4 /34302 Guxhagen

 

Breitenau: KZ und Gestapolager vor den Toren von Kassel.

Besuch der Gedenkstätte

 

Exkursion in Begleitung von Dr. Gunnar Richter

 

Besuch der Gedenkstätte Breitenau mit Führung über das Gelände und Besichtigung der Hafträumlichkeiten, sowie der Ausstellungsräume. Die Exkursion findet in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Kassel statt.

 

 

 

Donnerstag, 30.03.2017, 19:30 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher-Allee 19-21, Saal

 

Moderne Erscheinungsformen des Rechtsextremismus

 

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus

 

Das Erscheinungsbild der rechten Szene hat sich stark gewandelt. Das Verbot verfassungsfeindlicher Symbole ein Versteckspiel in der rechten Szene ausgelöst. Es gibt codierte Symbole und subkulturelle Trends, die für einen rechten Lifestyle stehen, der aber nicht erkannt wird. Im ersten Teil der Veranstaltung werden diese Fragen beantwortet:
Wie erkenne ich rechtsaffine Jugendliche?  Wie treten sie auf, welche Symbole und Zeichen sind wichtig und welche Musik ist in der rechten Szene angesagt? Sodann geht es um die Strategien der Rechtsextremisten.
Wie versuchen sie, Jugendliche zu erreichen, und was macht die Attraktivität für manche Jugendliche dabei aus? Außerdem werden rechtsextreme Strukturen und Neonazi-Aktivitäten in der Region beleuchtet.
Die Referentinnen und Referenten kommen vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus - für demokratische Kultur in Hessen e. V.

 

Eintritt: 5 €

 

 

Donnerstag, 11.05.2017, 19 Uhr

Rathaus der Stadt Limburg, Werner-Senger-Str. 10, Sitzungssaal

 

„Das frühe hessische Konzentrationslager und spätere

Gestapo-Lager Breitenau bei Kassel“

 

Vortrag von Dr. Gunnar Richter

 

Der Vortrag wird sich mit der Geschichte Breitenaus während der Zeit des Nationalsozialismus und seiner Nutzung als frühes Konzentrations- und Gestapo-Lager befassen. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gedenkstätte Hadamar im Rahmen der Vortragsreihe „Hadamar Gespräche“ statt.

 

 

Freitag, 12.05.2017, 15 Uhr

Geschichtswerkstatt Rückblende, Kasseler Str. 6, 34471 Volkmarsen

 

Besuch der Geschichtswerkstatt Volkmarsen und Besichtigung der Mikwe

 

Exkursion in Begleitung von Ernst Klein

 

Jüdisches Leben in unserer Region: Besuch der Geschichtswerkstatt Volkmarsen und Besichtigung der einzigartigen Schacht-Mikwe aus dem 15./16. Jahrhundert". Die Exkursion findet in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Kassel statt.

 

Eintritt: 4 €

 

 

Samstag, 13.05.2017, 9:00-18:00 Uhr

Treffpunkt: Wilhelmshöher Alle 19-21

 

Exkursion in die Gedenkstätte Buchenwald

 

Eine Exkursion mit Dr. Gunnar Richter und Thomas Ewald

 

Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager. Es existierte vom Juli 1937 bis zum April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar. Zunächst wurden dort politische Gegner der Nazis aus Deutschland inhaftiert. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden immer mehr ausländische Gefangene dorthin verschleppt. Ca. 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas waren insgesamt in Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf über 50.000 geschätzt. Die Befreiung im April 1945 war eine gemeinsame Aktion von Häftlingen und der 3. US-Armee.
Nach Abzug der US-Truppen wurde das Gelände von der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager Nr. 2 genutzt. Dort wurden nicht nur ehemalige Nationalsozialisten inhaftiert, sondern auch politische Gegner des kommunistischen Systems in der SBZ bzw. ab 1949 in der DDR.

Auf der Fahrt werden Dr. Gunnar Richter und Thomas Ewald bereits wichtige Informationen geben. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers wird es eine Führung geben. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.
Der Bus startet um 9 Uhr in der Wilhelmshöher Allee vor der Volkshochschule. Dort werden wir gegen 18 Uhr wieder eintreffen.

Kosten: 35 €

Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel: 0561 1003 1681

 

 

Montag, 12.06.2017

Foyer der Herderschule Kassel

 

Ausstellungseröffnung:

Preserving memories“ – Erinnerung an den antifaschistischen

Widerstand in Europa

 

Während der documenta14 werden die vhs Region Kassel, die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) und das Institut des Vétérans (Brüssel) ein 100 Tage dauerndes Erinnerungsprojekt gestalten. Gezeigt wird eine 50 Stellwände umfassende, mehrsprachige Ausstellung zum antifaschistischen Widerstand in den europäischen Staaten von 1922 bis 1945. Die Ausstellung wurde im Sommer 2013 im Europäischen Parlament eröffnet.


Begleitend zu der Ausstellung finden Begegnungen mit Zeitzeugen, Filmvorführungen und Lesungen zur Erinnerung an die Frauen und Männer, die sich für die Freiheit ihrer Heimat und für die Niederringung der faschistischen Barbarei eingesetzt haben, statt.


Unterstützt wird dieses 100-Tage Projekt von zahlreichen Organisationen der Stadt und der Region Kassel, die sich der Erinnerungsarbeit widmen.

 

Veranstalter sind der Landkreis Kassel, die Stadt Kassel, die Herderschule und die vhs Region Kassel.
Kooperationspartner sind Arbeit und Leben, DGB Nordhessen, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Evangelisches Forum, Evangelischer Stadtkirchenkreis Kassel, Freies Radio Kassel, Gedenkstätte Breitenau, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Kasseler Friedensforum, Katholisches Dekanat Kassel-Hofgeismar, NaturFreunde Kassel 2015, Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der EKKW, Rosa-Luxemburg-Club Kassel, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, Sara-Nussbaum-Zentrum, Stadtjugendring Kassel, Stadtverordnetenfraktion Kasseler Linke, Verein Gegen Vergessen für Demokratie, Verein Stolpersteine, VVN-BdA.

 

Ab 13. Juli 2017 ist die Ausstellung im Foyer des Kreishauses, Wilhelmshöher Allee 21, zu sehen, wo auch die Begleitveranstaltungen stattfinden werden. Ende März 2017 erscheint das Begleitprogramm zur Ausstellung.

 

 

 

Veranstaltungen die 2016/2017 bereits durchgeführt wurden:

 

 

 

Donnerstag 10. November 2016, 19 Uhr

Ehemalige Synagoge Guxhagen (Untergasse)

 

Einladung zu einer Gedenkveranstaltung

zum Novemberpogrom von 1938 und dem Beginn der

Deportationen jüdischer Familien aus Guxhagen vor 75 Jahren

 

Die Feierstunde findet am Donnerstag, dem 10. November 2016,

um 19.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge in der Untergasse

in Guxhagen statt. (Der Eintritt ist frei.)

 

In der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 wurden in Guxhagen das Innere der Synagoge zerstört, jüdische Einwohner misshandelt und deren Wohnungen verwüstet. Anschließend wurden mehrere jüdische Männer im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Drei Jahre später, am 8. Dezember 1941, vor 75 Jahren, wurden 31 jüdische Einwohner Guxhagens nach Kassel gebracht und am darauffolgenden Tag vom ehemaligen Hauptbahnhof gemeinsam mit etwa 1000 weiteren Jüdinnen und Juden aus Nord- und Osthessen in das Ghetto Riga deportiert. Es war die  erste von drei Deportationen in Ghettos und Vernichtungslager, bei denen fast alle jüdischen Menschen ermordet wurden. Um an das damalige Geschehen und das Schicksal der Verfolgten zu erinnern, möchten die Gemeinde Guxhagen, die evangelische Kirchengemeinde und die Gedenkstätte Breitenau Sie zu einer gemeinsamen Gedenkfeier einladen. Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Edgar Slawik sowie den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Herrn Hans-Georg Albert, wird Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, über die Deportation jüdischer Familien aus Guxhagen in das Ghetto Riga sprechen. Anschließend wird Pfarrer Tobias Heiner aus einem Bericht der Überlebenden Ruth Rosenbach lesen. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung von Frank Sommerfeld (Gitarre) und Nicole Jukic (Gesang). Unter dem Titel „Verbotene Klänge – Entartete Musik“ werden sie vier Musikstücke spielen, zu denen Frank Sommerfeld einige Erläuterungen geben wird.  Zu der Gedenkfeier möchten wir Sie herzlich einladen.

 

Gemeinde Guxhagen                     Evangelische Kirchengemeinde                  Gedenkstätte Breitenau

Bürgermeister Edgar Slawik                Pfarrer Tobias Heiner                                    Dr. Gunnar Richter

 

 

 

Samstag, 05. November bis 06. November 2016

Ev. Akademie Hofgeismar

 

„Orte und Kultur der Erinnerung an die Tyrannei der NS-Zeit“

 

Tagung in der Ev. Akademie Hofgeismar. Weitere Infos unter www.akademie-hofgeismar.de

Anmeldung bis zum 28.10.2016 bei der Ev. Akademie Hofgeismar unter ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de

 

 

 

Dienstag, 01. November 2016,

Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

Vom Massenmord zur Bundesrepublik –

Nachkriegskarrieren von NS-Tätern aus dem Reichssicherheitshauptamt

 

Die Referenten des Reichssicherheitshauptamtes, die den Holocaust planten und durchführten, waren mehrheitlich junge Männer, die überdurchschnittlich gebildet waren. 1005 hatten Abitur, 60 % einen Universitätsabschluss und 30 % einen Doktortitel. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung besuchten knapp 5 % der Schüler ein Gymnasium.

 

Prof.Dr. Michael Wildt, der einer der wichtigsten NS-Forscher ist, hat sich mit dieser Tätergruppe intensiv beschäftigt. Sein Buch „Die Generation des Unbedingten“ ist mittlerweile ein Standardwerk. An diesem Abend wird Michael Wildt die Bedeutung dieser Tätergruppe erläutern und der Frage nachgehen, was diese Männer nach dem Krieg taten.

 

Eintritt: 5 €

 

 

Mittwoch, 05. Oktober 2016, 19 Uhr

Grimm-Welt-Kassel

 

„Jüdische Märchen“

 

Ein Literarisch-musikalischer Abend mit der Schauspielerin Paula Quast und der Musikerin Kischa Weber.

 

Jüdische Märchen

 

Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnet jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients. Mit diesem Programm haben Paula Quast und Kirscha Weber etwas Besonderes geschaffen. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme und der klaren, akzentuierten Sprechweise zieht Paula Quast Jung und Alt in ihren Bann, Kirscha Webers musikalische Virtuosität und Einfallsreichtum gestalten farbenreiche Klangteppiche, die den Worten Flügel verleihen. Ob gespannte Erwartung, befreites Schmunzeln oder begeistertes Staunen – alles ist möglich und erwünscht.

 

Eintritt: 7 €, ermäßigt 5 €

 

 

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19.30 Uhr

Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

Germaine Tillion.

Französische Widerstandskämpferin und Ethnologin – Ein Jahrhundertleben (1907-2008)

 

Germanine Tillion war eine französische Ethnologin und Widerstandskämpferin. Im Oktober 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Nach dem Krieg dokumentierte sie in zahlreichen Studien das KZ-Lagersystem und die Haftbedingungen der Frauen. In den 50er Jahren setzte sie sich im Auftrag der französischen Regierung für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der muslimischen Bevölkerung im algerischen Unabhängigkeitskrieg ein. Sie bemühte sich u.a. auch um eine Deeskalation der Gewalt der verfeindeten Parteien. Später widmete sie sich vor allem der ethnographischen Erforschung der Frauen in Afrika und schaltete sich stets in aktuelle politische Debatten ein.

2015 wurden ihre sterblichen Überreste symbolisch in einer vom französischen Präsidenten groß inszenierten feierlichen Zeremonie in den Pantheon in Paris, dem laizistischen „Tempel der Republik“, überführt.

 

Prof. Dr. Mechthild Gilzmer, die an der Universität des Saarlandes Romanistik lehrt, wird das ereignisreiche Leben Germaine Tillions in Wort, Bild und Filmausschnitten schildern. Paul Leuck, Studiendirektor a.D., Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Frankreichforums Hessen, wird die Veranstaltung moderieren.

 

Eintritt: 5 €

 

 

Mittwoch, 12. Oktober 2016,19 Uhr

Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Str. 102

 

„Auf den Spuren einer vergessenen Bohème“

 

Marx Herrmann-Neiße und seine Schriftstellerfreunde Finkenstein und Lewandowski in Kassel.

Ein Vortrag von Horst Paul Kuhley.

 

 

Donnerstag,13.-15.Oktober 2016

Gedenkstätte Ravensbrück

 

„Verkehr mit Fremdvölkischen“ - Tagung in der Gedenkstätte Ravensbrück

 

Geschichte und Nachgeschichte des „Umgangsverbotes“ mit Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus. Tagung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, der Gedenkstätte und Museum Trutzhain und der Gedenkstätte Breitenau. Weitere Infos unter www.ravensbrueck.de

Anmeldung bis zum 03.10.2016 in der Gedenkstätte Ravensbrück, unter witte@ravensbrueck.de

 

 

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19 Uhr

Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Straße 102

 

Herbert Lewandowski – Lee von Dowski (1896 Cassel – 1996 Genf)

 

Lewandowski als der „neue Plutarch“: Seine Biographien zwischen Historik und Poetik. Ein Vortrag von Karl-Heinz Nickel.

 

 

 

Sonntag, 11. September 2016, 11-17 Uhr

Gedenkstätte Breitenau

 

„Tag des Offenen Denkmals“

 

Die Gedenkstätte Breitenau beteiligt sich auch 2016 wieder am Tag des offenen Denkmals“ der in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen ist man weniger alleine“ steht.  Anlässlich des Denkmalstags hat die Gedenkstätte Breitenau von 11-17 Uhr geöffnet und bietet jeweils um 11 Uhr und 14:30 Uhr kostenlose Führungen an.

 

 

 

Mittwoch, 14. September 2016, 19 Uhr

Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Str. 102

 

Kurt Finkenstein - „Ich bin zu brechen, aber nicht zu biegen“

 

Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar stellt sein neues Buch zu Briefen und Gedichten Kurt Finkensteins aus der Haft vor.

 

Kurt Finkenstein (1893–1944)  wurde 1933 in das KZ Breitenau eingewiesen, weil er der Kommunistischen Partei Deutschlands angehörte. Nach sieben Jahren Haft im Zuchthaus Wehlheiden wurde er 1943 erneut nach Breitenau eingeliefert und kam von dort mit einem Sammeltransport in das Vernichtungslager Auschwitz. In den Jahren der Haft entstanden seine Briefe und Gedichte an seine Lebensgefährtin Käte Westhoff.

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

Montag, 19. September 2016, 14-18 Uhr

Kassel

 

„Was können Stolpersteine bewirken?“

 

Eine Fortbildung für Lehrkräfte und Interessierte von Jürgen Strube, Frank-Matthias Mann und Wolfgang Matthäus.

Anmeldung per Mail: anmeldung@lea-bildung.de oder telefonisch: 069-971293-27/-28

 

 

Mittwoch, 28. September 2016, 19 Uhr

Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Str. 102

 

„Eine untergegangene Welt“

 

Wolfgang Matthäus beleuchtet mit Selbstzeugnissen jüdisches Leben im Stadtteil.

 

 

Dienstag, 04. Oktober 2016, 19:30 Uhr

Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

Die Morde von Mechterstädt – Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in Deutschland

 

Als im März 1920 die antidemokratische Rechte um Kapp und Lüttwitz gegen die Weimarer Republik putschte, bildete sich in Marburg das „Studentenkorps Marburg (StuKoMa)“, das den Putsch unterstützte. Nach dem schnellen Scheitern des Putsches wurde das StuKoMa von derselben Reichsregierung, gegen die man eben noch geputscht hatte, nach Thüringen entsandt, um gegen die dort aktive Arbeiterbewegung „Ruhe und Ordnung“ wieder herzustellen. Die Marburger Studenten hinterließen eine Blutspur. In der Nähe des Ortes Mechterstädt wurden 15 Arbeiter von ihnen erschossen. Dr. Dietrich Heither hat seit Jahrzehnten die Geschichte und Gegenwart studentischer Verbindungen erforscht. In seinem Vortrag stellt er neue Forschungsergebnisse zu den Ereignissen von Mechterstädt vor.

 

Eintritt: 5 €