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Veranstaltungsübersicht 2012

 

 

 

 



 

 

Donnerstag 26.01.2012, 19.30 Uhr

Altenzentrum Hospital, Bad Hersfeld

 

Breitenau als Ort der Verfolgung in der NS-Zeit

 

Filmvorführung

 

 

 

Am Donnerstag, den 26.01.2012 findet um 19.30 Uhr in Kooperation mit der 'Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.' ein Filmvortrag im Altenzentrum Hospital in Bad Hersfeld statt. Bei der Veranstaltung zeigt Dr. Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, den Film „Breitenau – Zur Geschichte eines Konzentration- und Arbeitserziehungslagers“ (2000). Im Anschluss an die Filmvorführung wird Herr Dr. Richter die Verbindung zwischen Bad Hersfeld und Breitenau während der NS-Zeit erläutern.

 

 

Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

 

 

Freitag 27.01.2012, 14 Uhr

Ehrenmal der Stadt Kassel für die Opfer des Faschismus

(Im Fürstengarten hinter der Murhardschen Bibliothek)

 

Offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Kassel an die Opfer der Nationalsozialismus

 

 

 

 

In der Bundesrepublik Deutschland ist der 27. Januar, der Tag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, ein nationaler Gedenktag an die Opfer der Nationalsozialismus. Er ist allen Opfern des Nationalsozialismus gewidmet. Aus diesem Anlass findet am 27.01.2012 um 14 Uhr die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Kassel am 'Ehrenmal für die Opfer des Faschismus' im Fürstengarten hinter der Murhardschen Bibliothek statt. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen, wird Herr Dr. Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, die Gedenkansprache halten.

 

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

 

 

Die Gedenkstätte Breitenau ist im 1. Halbjahr 2012 als Kooperationspartner bei verschiedenen Veranstaltungsreihen aktiv. Im Folgenden werden die Veranstaltungen im Rahmen der jeweiligen Veranstaltungsreihen aufgeführt und nicht in einer chronologischen Abfolge.

Die Veranstaltungen der Gedenkstätte Breitenau im 1. Halbjahr 2012:

 

 

 

Veranstaltungsreihe

 

Antisemitismus und Germanenkult

im 19. und 20. Jahrhundert

 

In Kooperation mit der Vhs Region Kassel, dem Verein „Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.“ und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

 

 

 

Mittwoch 25.04.2012, 20 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Kleiner Saal

 

 

Antisemitismus und Germanenkult im 19. und 20. Jahrhundert,

Teil 1

 

Vortrag von Niels Beckenbach

 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstehen in  Deutschland und Österreich zahlreiche antisemitische Vereine und Parteien. Die Juden werden nun nicht mehr in erster Linie wegen ihrer Religion, sondern wegen ihrer Rasse diskriminiert. Wo liegen die Ursachen dieser Entwicklung? Die beiden Vortragsveranstaltungen zeichnen diese Entwicklung nach. Die Exkursion zur Wewelsburg (12.05.2012) und nach Wolfhagen und Volkmarsen (02.06.2012) machen deutlich, welche Folgen dieser Antisemitismus während des Nationalsozialismus hatte.

 

Eintritt: 5 €

 

 

 

 

 

Mittwoch 02.05.2012, 20 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, R 304

 

 

Antisemitismus und Germanenkult im 19. und 20. Jahrhundert,

Teil 2

 

Vortrag von Niels Beckenbach

 

Fortsetzung des Vortrags vom 25.04.2012.

 

Eintritt: 5 €

 

 

 

 

 

Samstag 12.05.2012, 9-17 Uhr

Wewelsburg bei Paderborn

Treffpunkt: Willhelmshöher Allee 21

 

 

Exkursion zur Wewelsburg

 

     

 

Die Wewelsburg gehört zur Stadt Büren im Kreis Paderborn im heutigen Nordrhein-Westfalen. 1123 wurde hier, oberhalb des Tals der Alme, erstmals eine Burg errichtet, die im Laufe der Jahrhunderte mehrere Zerstörungen und Umgestaltungen erfuhr.

Von 1934 bis 1945 wurde der Ort von den Nationalsozialisten genutzt. SS-Chef Heinrich Himmler ließ die Burg von KZ- Häftlingen zu einer zentralen Kultstätte der Schutzstaffeln (SS) umbauen.

(Zur Homepage der Wewelsburg bitte hier klicken)

 

Heute befindet sich hier eine Gedenkstätte, in der u.a. die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ zu sehen ist. Hier bekommt man einen ausführlichen und informativen Einblick in die esoterischen und ideologischen Grundlagen der SS und in deren verbrecherische Konsequenzen. Außerdem sind Teile der Burg, die für die SS umgestaltet wurden, begehbar.

Die Teilnehmer der Exkursion  werden eine Führung durch Teile der Burg, die SS-Kultstätten und durch die Ausstellung bekommen.

 

 

Der Bus startet um 9 Uhr vor der Vhs in der Wilhelmshöher Allee 21. Dort wird er gegen 17 Uhr auch wieder eintreffen. Bereits während der Fahrt werden Dr. Gunnar Richter (Gedenkstätte Breitenau) und Thomas Ewald (Vhs Kassel) wichtige Informationen zum Thema geben.

 

 

Anmeldeschluss: 04.05.2012

Die Anmeldung erfolgt über die Vhs Kassel.

 

 

 

 

 

 

Samstag 02.06.2012, 10-17 Uhr

Wolfhagen und Volkmarsen

 

 

Deutsch-jüdisches Leben in Wolfhagen und Volkmarsen

Exkursion

 

 

Während dieser Exkursion werden Stätten deutsch-jüdischen Lebens vom Mittelalter bis zum Holocaust in den beiden Kleinstädten aufgesucht. Beginn ist um 10 Uhr in Wolfhagen, gegen Mittag geht es dann weiter nach Volkmarsen. Die Exkursion wird in der Dauerausstellung „Deutsch-jüdisches Leben in Volkmarsen“ beendet werden. Ernst Klein, Leiter der Exkursion, ist seit vielen Jahren mit der Erforschung des jüdischen Lebens in der nordhessischen Region beschäftigt. Das Museum in Volkmarsen ist auch seiner Aktivität zu verdanken.

 

Die Fahrt erfolgt auf eigene Verantwortung mit PKW oder ÖPNV. Treffpunkt in Wolfhagen ist um 10 Uhr vor dem Parkhaus an der Wilhelmstraße. Gegenüber befindet sich eine Filiale der Kasseler Sparkasse.

 

(Zur Hompage Geschichtswerkstatt Rückblende  bitte hier klicken)

 

 

Anmeldeschluss: 26.05.2012

Die Anmeldung erfolgt über die Vhs Kassel.

 

 

 

 

 

Ausstellung und Veranstaltungsreihe

 

Unsere Opfer zählen nicht –

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

 

In Kooperation mit der Vhs Region Kassel, dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes.

 

 

 

 

03.05. – 31.05.2012

Foyer des Kreishauses,

Wilhelmshöher Allee 21

 

 

Unsere Opfer zählen nicht – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

 

Ausstellung

 

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien. Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt. Rekruten aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre „weißen Kameraden“ zufrieden geben. Weite Teile der Dritten Welt dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück.

Fakten wie diese kommen in der hiesigen Geschichtsschreibung bislang kaum vor. Die Ausstellung und das Begleitprogramm dazu erinnern daran.

 

Die Ausstellung wird vom 03.05. bis 31.05.2012 im Foyer des Kreishauses, Wilhelmshöher Allee 21, zu sehen sein.

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 8 -21:30 Uhr.

 

 

 

 

 

 

Donnerstag 03.05.2012, 19 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

Die Bedeutung der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg

 Eröffnungsveranstaltung

 

Einführung von Karl Rössel

 

Karl Rössel ist Mitinitiator des Projektes „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ und Kurator der Ausstellung. Recherchen führten ihn nach Westafrika, und Ozeanien, nach Australien und auf die Philippinen.

Er wird an diesem Abend eine allgemeine Einführung in dieses so wichtige, aber dennoch bislang weitgehend vernachlässigte Thema geben.

 

 

Eintritt: 5 €

 

 

 

 

Donnerstag 10.05.2012, 19 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21,Saal

 

Istanbul – Paris – Auschwitz.

Türkische Juden als Opfer des Holocausts

 

Vortrag von Corry Guttstadt

 

Etwa 30.000 türkische Juden lebten während der Zwischenkriegszeit in verschiedenen europäischen Ländern. Obwohl sie eine zahlenmäßig bedeutende Gruppe bildeten und viele von ihnen Opfer des Holocausts wurden, war ihr Schicksal bislang weitgehend unbekannt. Corry Guttstadt hat die wechselvolle Geschichte der türkischen Juden recherchiert und beschrieben.

 

 

Eintritt: 5 €

 

 

 

 

Donnerstag 24.05.2012, 19 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

Das jüdische Ghetto von Schanghai

 

Vortrag von Peter Finkelgruen

 

Der in Köln lebende Schriftsteller Peter Finkelgruen wurde 1942 im jüdischen Ghetto von Schanghai geboren. Sein Vater kam dort um. In seinem Buch „Haus Deutschland oder Die Geschichte eines ungesühnten Mordes“ (Hamburg 1994) erzählt er davon und von den Plänen der NS-Gesandten, die Vernichtung der Juden auch in der chinesischen Hafenstadt fortzuführen.

 

 

Eintritt: 5 €

 

 

 

 

Donnerstag 31.05.2012, 19 Uhr

Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal

 

Nach dem Krieg war vor dem Krieg

Die Folgen des Zweiten Weltkrieges in Asien

 

Vortrag von Dr. Rainer Werning

 

Dr. Rainer Werning, Politik- und Sozialwissenschaftler, hat zahlreiche Bücher über die Geschichte, Politik und Kultur Koreas, der Philippinen und Indonesiens verfasst und berichtet für verschiedene Medien regelmäßig aus und über die Region.

Er wird an diesem Abend einen Überblick geben über die Bedeutung und die Folgen des Zweiten Weltkrieges in Asien.

 

 

Eintritt: 5 €