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Veranstaltungsübersicht 2018

 

 

Die Gedenkstätte Breitenau ist auch im  Jahr 2018 als Kooperationspartner bei verschiedenen Veranstaltungsreihen aktiv. Im Folgenden werden die aktuellen Veranstaltungen im Rahmen der jeweiligen Veranstaltungsreihen aufgeführt und nicht in einer chronologischen Abfolge.

 

(Zu unseren Kooperationspartnern zählen: Die VHS Region Kassel, der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, das Evangelische Forum Kassel, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Kassel e.V., die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V., der Verein Stolpersteine in Kassel e.V. und das Sara-Nussbaum-Zentrum Kassel)

 

 

 

 

Sonderausstellung

 

1918 – Zwischen Niederlage und Neubeginn

 

Sonderausstellung im Stadtmuseum Kassel und im Hessischen Landesmuseum vom 9.11.2018 bis 28.4.2019

 

Neben der Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Exkursionen, bei dem die Gedenkstätte Breitenau einer der Kooperationspartner ist.

 

 

Begleitprogramm

 

Donnerstag, 18.10. 2018, 18 Uhr

Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz

 

Eine überflüssige Revolution?

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. Walter Mühlhausen

 

Am 9. November 1918 rief der gebürtige Kasseläner Philipp Scheidemann vom Berliner Reichstag die Republik aus und versetzte damit der auf dem Totenbett aufgebahrten Monarchie den finalen Stoß. Die Tage zuvor von den Matrosen an Nor- und Ostsee entfachten Revolutionsbewegung war am Ziel: Das Kaiserreich war Geschichte, der Weg führte nunmehr in die Republik. Aber war der Umsturz tatsächlich notwendig gewesen, um die Demokratie in Deutschland zu begründen? Denn am 2. Oktober war im Zeichen der sich abzeichnenden Kriegsniederlage unter Prinz Max von Baden die erste parlamentarische Regierung gebildet worden, der erstmals auch Sozialdemokraten angehörten, unter ihnen Scheidemann. Die Regierung hatte verfassungsrechtliche Reformen verabschiedet, die durchaus geeignet waren, den allmählichen Übergang in die Demokratie einzuleiten.

 

Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Vorstandsmitglied der Stiftung-Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und apl. Professor an der TU Darmstadt, zeichnet die entscheidenden Wochen im Herbst 1918 unter der Frage nach, ob die Revolution eine überflüssige war.

 

Eintritt: 5 €

 

 

Freitag, 9.11.2018, 18 Uhr

Rathaus Kassel, Bürgersaal, Obere Königsstr. 8

 

1918 – Zwischen Niederlage und Neubeginn

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. Jens Flemming

 

Im Herbst 2018 jähren sich zum 100sten Mal das Ende des Ersten Weltkriegs und der Beginn der Weimarer Republik. Ausgangspunkt für die Ausstellung „1918 – Zwischen Niederlage und Neubeginn“ ist das Ende des Ersten Weltkriegs und die Reorganisation des kulturellen, sozialen und politischen Lebens in all seinen Facetten. Neben der unmittelbaren Nachkriegszeit werden vor allem die Modernisierungsprozesse aufgezeigt werden, die bereits 1918/19 in Gang gesetzt wurden und bis heute das Bild der Weimarer Republik prägen. Der Alltag der Menschen in dieser turbulenten Zeit beruhte auf gegensätzlichen Erfahrungen und Empfindungen: So konnte die Aufbruchsstimmung nach Gründung der ersten deutschen Demokratie nicht über die materiellen Notzeiten hinwegtäuschen; neue politische und kulturelle Freiheiten standen Wohnungsnot, Lebensmittelknappheit und Arbeitslosigkeit gegenüber. Wie hatte der Erste Weltkrieg die Stadt, das Umland und die Gesellschaft verändert, und was veränderte nun der Frieden?

 

Eintritt: 5 €

 

 

Donnerstag, 15.11.2018, 18 Uhr

Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz

 

Albert Grzesinski
ein vergessener Kämpfer für die demokratische Republik

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar

 

Albert Grzesinski (1879 – 1947), von Beruf Metalldrücker, wurde später einer der bedeutendsten sozialdemokratischen Politiker der Weimarer Republik. Ab 1907 war er als Gewerkschaftssekretär in Kassel tätig. Hier wurde er während der Novemberrevolution Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates. 1919 ging er als Unterstaatssekretär nach Berlin. Von 1926 bis 1930 war er preußischer Innenminister, vorher und nachher Berliner Polizeipräsident. Den aufkommenden Nationalsozialismus hat er konsequent bekämpft. Im März 1933 entschloss er sich zur Emigration; sein Name stand auf der ersten Ausbürgerungsliste der Nazis. Grzesinski hatte „die Bitternisse des Exils bis zur Neige auskosten“ (E. Kolb) müssen. Erneut musste er in seinen letzten Lebensjahren als Metalldrücker seinen Lebensunterhalt in New York sichern. Er starb dort am 31. Dezember 1947.

Prof. Dr. Krause-Vilmar wird das politische Wirken Albert Grzesinskis darstellen.

 

Eintritt: 5 €

 

 

In Kooperation mit der Gedenkstätte Breitenau

 

Mittwoch, 14.11.2018, 19:30 Uhr

Filmladen Kassel, Goethestraße 31

 

Kolyma – Straße der Knochen

 

 

In Magadan, einer Hafenstadt im bitterkalten Nordosten Sibiriens, beginnt eine von Gulag-Häftlingen gebaute Fernstraße. Der Roadtrip KOLYMA – STRASSE DER KNOCHEN folgt dieser 2.000 km langen Straße durch die Kolyma-Region, in der unter Stalin Millionen von Strafgefangenen nach Gold schürften. Zu Wort kommen am Wegesrand Bewohner/innen mit ihren Erinnerungen – vom experimentierenden Hobbyphysiker bis zum ehemaligen Major. Und die nächste Generation: Die junge Hot-Dog-Verkäuferin versteht „Gulasch“, weil sie mit Gulag nichts anfangen kann. „Man muss nichts zu verlieren haben, um heute hier leben zu wollen“, so ein Sprichwort auf Kolyma.

 

Deutschland 2017, 85:16 Min., russisch / deutsche UT, Regie: Stanislaw Mucha

 

Eintrittspreise: regulär 7€ / ermäßigt 6,50€ / Gruppen ab 10 Personen 5€ pro Person

 

Mehr Infos unter Tel.: 0561 707 64 22 oder https://www.kasselerdokfest.de/

 

 

Samstag, 24. November 2018, 10.00–18.00 Uhr

Gedenkstätte Breitenau

 

„Literatur und Verfolgung: Antisemitismus im 20. und 21. Jahrhundert“

Forschungs-Kolloquium der Universität Kassel, Institut für Germanistik

in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Breitenau

 

 

Programm

 

10.00-10.20 Uhr: Einführung

 

10.20-11.00 Uhr

Prof. Dr. Paola Paumgardhen (Università degli Studi Suor Orsola Benincasa Napoli):

„Das Wandern ist kein Fluch, sondern ein Segen“. Joseph Roths literarische Auseinandersetzung mit dem Zionismus

 

11.00-11.40 Uhr

Prof. Dr. Christine Pflüger (Universität Kassel):

Antisemitische Verfolgung und Résistance: Hélène Berr und Herbert Herz

 

11.40-12.10 Uhr: Pause

 

12.10-12.50 Uhr

Prof. Dr. Sascha Feuchert (Justus-Liebig-Universität Gießen):

Konrad Heidens Eine Nacht im November 1938 – eine (literarische) Reportage gegen den staatlichen Antisemitismus

 

12.50-13.30 Uhr

Christine Ansari (Universität Kassel):

Zwischen Tradition und Wandel – zur Neuformierung der Verlagslandschaft in Nachkriegsdeutschland

 

13.30-14.30 Uhr: Pause

 

14.30-15.10 Uhr

Prof. Dr. Georg-Michael Schulz (Universität Kassel):

George Tabori und die Shoah

 

15.10-15.50 Uhr

Manuel Pelz (Universität Kassel):

Jüdisches Leben in der Gegenwart

 

15.50-16.15 Uhr: Pause

 

16.15-17.45 Uhr: Podiumsdiskussion „Antisemitismus heute“

mit

Ilana Katz (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Kassel)

Dr. Eva Schulz-Jander (ehem. Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Kassel)

Manuel Pelz (Universität Kassel)

Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar (Universität Kassel)

 

Plakat als PDF    Faltblatt als PDF

 

Alle Interessierten sind zum Kolloquium herzliche eingeladen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

25.11.–21.12.2018 und vom 2.1.–11.01.2019

Gedenkstätte Breitenau

Montag bis Freitag 9.00–13.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr

Sonntag: 13.00–17.00 Uhr

Samstag geschlossen

Gruppen nach Absprache

 

Ausstellung

„erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“

 

Eine Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Verbindung mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors.

 

Ausstellungsorganisation Vitos Kurhessen, in Kooperation mit der Gedenkstätte Breitenau

 

 

Kranke und behinderte Menschen gehören zu den Verfolgten des Nationalsozialismus. Sie galten als Belastung für die deutsche „Volksgemeinschaft“. Bis zu 400.000 Menschen wurden ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert, mehr als 200.000 Menschen aus Heil- und Pflegeanstalten ermordet. Dies geschah inmitten der deutschen Gesellschaft, verantwortet von Psychiatern, Neurologen, Kinder- und anderen Fachärzten, von Verwaltungsfachleuten und Pflegekräften.

 

Die Ausstellung nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens als Leitlinie. Sie erzählt die Geschichte von Ausgrenzung, Zwangssterilisation und Massenmord, beschäftigt sich mit den Opfern, Tätern, Tatbeteiligten und Opponenten und fragt schließlich nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute.

 

Exemplarische Biografien ziehen sich durch die gesamte Ausstellung: In den Akten der Opfer werden die vielen verschiedenen Akteure fassbar, die an den Verbrechen beteiligt waren. Ihren Blicken auf Patienten werden deren eigene Äußerungen gegenübergestellt.

 

Mehr Informationen unter https://www.dgppn.de/schwerpunkte/psychiatrie-im-nationalsozialismus/wanderausstellung.html

 

 

Begleitprogramm zur Ausstellung

 

Montag, 3.12.2018, 16.00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung

Irmgard Raschka-Halberstadt (Geschäftsführung Vitos Kurhessen)

 

Einführung in die Ausstellung: Erinnerung und Verantwortung

Dr. Matthias Bender (Ärztlicher Direktor Vitos Klinikum Kurhessen9

 

Die Geschichte Breitenaus im Nationalsozialismus und die heutige Gedenkstättenarbeit

Dr. Gunnar Richter (Leiter Gedenkstätte Breitenau)

 

Der musikalische Rahmen wird von Herrn Gereon Schoplick, Bad Wildungen, mit Solostücken für die Konzertgitarre gestaltet.

 

 

 

Montag 10.12.2018, 16.00 Uhr

T4-Aktion und die Durchführung in Hessen unter besonderer Berücksichtigung der Landesheilanstalt Merxhausen

PD Dr. Georg Lilienthal (Leiter der Gedenkstätte Hadamar i.R.)

 

 

 

Mittwoch, 9.1.2019, 16.00 Uhr

Psychiarie im Nationalsozialismus: Historische Kenntnisse, aktuelle Implikationen

Prof. Dr. Volker Roelcke (Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Geschichte der Medizin)

 

 

 

Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Freitag, 30.11. –  Sonntag, 2.12.2018

Evangelische Akademie Hofgeismar

 

Tagung „Widerstand!? Als Hitler die Christen herausforderte“

 

 

Anlässlich des 75. Jahrestages der Verhaftung der Geschwister Scholl stellt sich die Frage nach dem christlich motivierten Widerstand neu: Welche Bedeutung kam ihm während der NS-Zeit in Deutschland zu? Welche Rolle spielten dabei die christlichen Kirchen? Und welches Gewicht hat der christlich motivierte Widerstand in der gegenwärtigen Erinnerungskultur? Diesen und weiteren Fragen, etwa nach dem christlich motivierten Widerstand während der NS-Zeit und nach Anpassung und Kollaboration,.soll auf der Tagung nachgegangen werden.

 

An der Tagung, zu der verschiedene Wissenschaftler und Theologen als Referenten eingeladen sind, wird auch der Bischof der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, mitwirken, und es würde uns sehr freuen, auch Sie bei der Tagung begrüßen zu können.

 

Freitag, 30.11.2018

 

18.00 Uhr: Beginn der Tagung mit dem Abendessen

 

18.45 Uhr

Begrüßung und Einführung

Dr. Konstantin Broese

 

 

I / Erinnerung heute

 

19.15– 21.15 Uhr

Kirche im Nationalsozialismus in der Erinnerungsarbeit der Gedenkstätte Breitenau

Dr. Gunnar Richter,

Mitbegründer und Leiter der Gedenkstätte Breitenau, Guxhagen (bei Kassel). Er hat zahlreiche Beiträge und Publikationen zur Geschichte Breitenaus und Nordhessens während der Zeit des Nationalsozialismus, sowie zu Fragen der Gedenkstättenpädagogik vorgelegt. Er ist seit Beginn der 80er Jahre aktiv in den Prozess der Entwicklung bundesdeutscher Gedenkstätten einbezogen und Mitglied von regionalen und überregionalen Arbeitsgruppen, sowie Netzwerken von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus.

 

 

Samstag, 1.12.2018

 

8.00 Uhr: Frühstück

 

II / Christlicher Widerstand!?

 

9.00 Uhr

Protestantische Performance im Dritten Reich: Überlegungen zu einer neuen Synthese

Prof. Dr. Manfred Gailus,

Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Forschungsschwerpunkte: Protestantismus, Nationalismus und Nationalsozialismus. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikati-onen, u.a. des viel beachteten Buches „Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933-1945“ (Wallstein-Verlag 2015).

 

10.30 Uhr: Kaffeepause

 

10.45 Uhr

Kirche im Widerspruch – Die Rolle der Kirche von Kurhessen-Waldeck in der NS-Zeit

Bischof Prof. Dr. Martin Hein,

Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kassel; Mitglied im Deutschen Ethikrat. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. des umfassenden Dokumen-tationsbandes „Kirche im Widerspruch. Die Rundbriefe des Bruderbundes Kurhessischer Pfarrer und der Bekennenden Kirche Kurhessen-Waldeck 1933-1935.“ (Hessische Kirchen-gesch. Vereinigung 1996).

 

12.15 Uhr: Mittagessen

 

14.00 Uhr

Zwischen Kollaboration und Widerstand. Der Katholizismus und der Nationalsozialismus

Prof. Dr. Olaf Blaschke,

u.a. Gastforscher und Lehre in Cambridge (2001-2002), seit 2014 Professor für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der Theorie und Methodik der Geschichtswissenschaften an der Universität Münster. Autor u.a. des Buches „Die Kirchen und der Nationalsozialismus“ (Reclam 2014).

 

15.15 Uhr: Zwischenfazit mit den Referenten

 

15.30 Uhr: Kaffeepause

 

 

III / „Weiße Rose“ – 75 Jahre danach

 

16.15 Uhr

Widerstand der Weißen Rose – eine Einführung

Dr. Umberto Lodovici,

2010 Promotion über die politische Theologie von Jacques Maritain und Carl Schmitt. Seit 2013 Referent u.a. in der KZ-Gedenkstätte Dachau und der Weiße Rose Stiftung e.V. München.

 

18.00 Uhr: Abendessen

 

19.30– 21.00 Uhr

„Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43“

Wanderausstellung der Weiße Rose Stiftung e.V. (München)

Führung durch die Ausstellung:

Dr. Umberto Lodovici

 

 

Sonntag, 2. Dezember 2018

 

8.00 Uhr: Frühstück

 

9.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst

„dem Hunger und der Angst etwas besser widerstehen“

Kirchenrat Pfarrer Dr. Björn Mensing

 

 

IV / Weiterführung

 

10.00 Uhr

Vom SS-Offizier bis zum KZ-Überlebenden - Ungleiche Karrieren in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern nach 1945

Kirchenrat Pfarrer Dr. Björn Mensing,

Theologe, Historiker und seit 2005 Pfarrer der evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Seit 2011 auch Landeskirchlicher Beauftragter für evangelische Ge-denkstättenarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, seit 2016 mit dem Titel Kirchenrat. Zahlreiche Publikationen, u.a.: „Pfarrer und Nationalsozialismus. Geschichte einer Verstrickung am Beispiel der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern“ (2. und 3. Auflage, Bayreuth: Verlag C. u. C. Rabenstein, 1999 u. 2001).

 

11.30 Uhr: Kaffeepause

 

11.45 Uhr: Fazit mit den Referenten

 

12.15 Uhr: Abschluss der Tagung mit dem Mittagessen

 

Informationen zu den Tagungskosten unter https://www.akademie-hofgeismar.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen die 2018 bereits durchgeführt wurden

 

 

Mittwoch, 7. November 2018, 19.30 Uhr

in der ehemaligen Synagoge in der Untergasse in Guxhagen

 

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag
des Novemberpogroms von 1938 in Guxhagen

 

 

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Stolpersteine für Frieda und Benni Katz in der Kleinen Brückenstraße in Guxhagen

 

In der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 wurden in Guxhagen das Innere der Synagoge zerstört, jüdische Einwohner misshandelt und deren Wohnungen verwüstet. Außerdem wurden mehrere jüdische Männer aus Guxhagen gemeinsam mit etwa 650 weiteren aus Kassel und Nordhessen für mehrere Wochen im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Ereignisse bildeten den Beginn der gewalttätigen Verfolgung der gesamten jüdischen Bevölkerung, in deren Verlauf zahlreiche jüdische Einwohner Guxhagens in Ghettos und Vernichtungslager deportiert und ermordet wurden.

 

Um an das damalige Geschehen und das Schicksal der Verfolgten zu erinnern, möchten die Gemeinde Guxhagen, die evangelische Kirchengemeinde und die Gedenkstätte Breitenau Sie zu einer gemeinsamen Gedenkfeier einladen.

 

Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Edgar Slawik sowie den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Herrn Hans-Georg Albert, wird Dr. Gunnar Richter, Leiter der Gedenkstätte Breitenau, über das Geschehen während der Reichspogromnacht in Guxhagen sprechen. Anschließend wird Pfarrer Tobias Heiner aus Wollrode eine Ansprache halten. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung von Frank Sommerfeld (Gitarre) und Nicole Jukic (Gesang) mit Musikstücken, die zum Teil in nationalsozialistischen Konzentrationslagern entstanden sind, und Frank Sommerfeld wird dazu Erläuterungen geben. Zu der Gedenkfeier möchten wir Sie ganz herzlich einladen.

 

Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Mittwoch, 7. November 2018, 18.00 Uhr

im Bürgersaal des Kasseler Rathauses

 

Novemberklänge –
Gedenkfeier zu den Novemberpogromen 1938

 

 

Wir laden Sie herzlich ein zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938

 

Szenisches Spiel und Lesungen zu Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der „Reichskristallnacht“ 1938

 

Mitwirkende:

Schülerinnen und Schüler  des Friedrichsgymnasiums Kassel

 

Theaterpädagogische Leitung:

Frauke und Felix Kläy

 

Musikalische Gestaltung:

Kammerensemble des  Friedrichsgymnasiums Kassel Adina Ackermann, Violine Paul Hintze, Violoncello

 

Einstudierung:

Eduard Menzel

 

Vortrag

„Den Rechtsstaat stärken – Eine Lehre aus dem Terror im November 1938“

Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar

 

Veranstalter:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Stadt Kassel in Kooperation mit

Evangelischer Stadtkirchenkreis Kassel,

Katholisches Dekanat Kassel,

VHS Region Kassel,

Gedenkstätte Breitenau,

Deutsch-Israelische Gesellschaft und Sara-Nussbaum Zentrum Kassel,

Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie“

 

 

Mittwoch, 24.10. 2018, 19 Uhr

Gedenkstätte Breitenau

 

Wie Blanka Pudler als 15-jähriges Mädchen Auschwitz und Zwangsarbeit überlebte

 

 

Buchvorstellung und Lesung von und mit Dr. Dieter Vaupel

 

 

 

Blanka ist noch ein Kind, als sie mit ihrer gesamten Familie 1944 deportiert wird. Nach sieben schrecklichen Wochen in Auschwitz selektiert man sie zur Zwangsarbeit. In der Sprengstofffabrik Hessisch Lichtenau muss sie mit ihrer älteren Schwester Aranka Bomben und Granaten befüllen. Als die beiden Mädchen nach dem Krieg nach Ungarn zurückkommen, erfahren sie, dass sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Eltern im Holocaust verloren haben.

Blanka blickt mit den Augen eines Kindes auf die unmenschliche, bedrohliche Welt um sich herum. Trotz allem gibt sie die Hoffnung nicht auf. Dieter Vaupel lernte sie 1986 in Budapest kennen und organisierte gemeinsam mit ihr jahrelang Zeitzeugengespräche vor Tausenden von Schülern.

Gemeinsam begannen sie, Pudlers Geschichte aufzuschreiben, nach ihrem Tod stellte er das Buch fertig. Die subjektive Zeitzeugenerzählung verknüpft und vergleicht er mit zahlreichen historischen Dokumenten. Wer die Geschichte liest, wird tief in die berührende Gedanken- und Erlebniswelt dieses besonderen Mädchens hineingezogen.

 

Dieter Vaupel, geb. 1950, Dr. rer. pol., Lehrer und Politologe, Lehrbeauftragter an der Universität Kassel. Autor von Büchern und Fachbeiträgen zur Zeitgeschichte (Schwerpunkt: Zwangsarbeit und Entschädigung) und zu pädagogisch-didaktischen Themen.

 

 

Blanka Pudler/ Dieter Vaupel: Auf einem Fremden unbewohnbaren Planeten. Wie ein 15-jähriges Mädchen Auschwitz und Zwangsarbeit überlebte. Bonn: Dietz-Verlag 2018, 136 Seiten.

 

Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Sonntag, 09.09.2018, 11-17 Uhr

Gedenkstätte Breitenau

 

Tag des offenen Denkmals

 

Am 9. September beteiligt sich die Gedenkstätte Breitenau erneut am „Tag des offenen Denkmals“ der in diesem Jahr unter dem Motto“ Erleben, was uns verbindet“ stattfindet.

Zu diesem Anlass hat die Gedenkstätte am 9. September verlängerte Öffnungszeiten von 11-17 Uhr und um 11 Uhr sowie um 14:30 Uhr besteht jeweils die Möglichkeit an einer Führung über das Außengelände und in den ehemaligen Haftteil der Klosterkirche teilzunehmen. Außerdem haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit sich in der Gedenkstätte einen Überblicksfilm über die Geschichte Breitenaus anzuschauen, die künstlerisch gestaltete Dauerausstellung zu besuchen und sich mit Informationsmaterialien und Einzelschicksalen ehemaliger Inhaftierter aus vielen nordhessischen Orten zu beschäftigen.

 

Der Eintritt und die Teilnahme an den Führungen sind kostenlos.

 

 

Dienstag, 29.05.2018, 18 Uhr

Gedenkstätte Breitenau, Brückenstraße 12, Guxhagen

 

„Schweifender Blick über die Lagermauern“

 

Vorstellung des „Kleinen Kasseler Literaturlexikons“ von Prof. Dr. Nikola Roßbach.

 

Das „Kleine Kasseler Literatur-Lexikon“ ist in diesem Jahr erschienen und wurde von Frau Prof. Dr. Nikola Roßbach herausgegeben. Es wird im Rahmen einer sechsteiligen Lesereihe von Frau Prof. Dr. Roßbach, Ihren Studierenden und Beiträgerinnen und Beiträgern der Texte über die Schriftstellerinnen und Schriftsteller vorgestellt.

 

Die sechsteilige Lesereihe ist thematisch gegliedert. Die Lesung in der Gedenkstätte Breitenau am 29. Mai 2018 trägt den Titel „Schweifender Blick über die Lagermauern“, und es geht darin um verfolgte Autorinnen und Autoren aus der NS-Zeit. Aus den verschiedenen Texten werden u.a. Frau Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Gastprofessorin der Franz-Rosenzweig-Professur der Universität Kassel, und Prof. Dr. Dietfrid Krause-Vilmar, Mitbegründer und Mitinitiator der Gedenkstätte Breitenau.

 

Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Samstag, 12. Mai 2018, 9-18 Uhr

Gedenkstätte Wewelsburg; Treffpunkt Vhs Kassel

 

Exkursion zur Wewelsburg

 

Exkursion zur „Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945: Ideologie und Terror der SS“. Begleitung von Dr. Gunnar Richter und Thomas Ewald.

 

Anmeldung erfolgt über die Vhs Kassel.

 

 

Sonntag, 13. Mai 2018, 11-17 Uhr

Gedenkstätte Breitenau, Brückenstraße 12, Guxhagen

 

Internationaler Museumstag

 

Am Sonntag, dem 13. Mai 2018, findet der Internationale Museumstag statt, an dem sich auch die Gedenkstätte Breitenau beteiligen wird.

Das Motto lautet in diesem Jahr: Netzwerk Museum: neue Wege, neue Besucher.

Aus diesem Grund bietet die Gedenkstätte zum Museumstag ein breit gefächertes Programm an:

 

Die Gedenkstätte ist von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, und um 11 Uhr und 14.30 Uhr finden kostenlose Führungen für Einzelbesucher statt. Die Führungen beginnen mit einem Einführungsfilm von 25 Minuten, der einen Überblick über die Geschichte Breitenaus vom ehemaligen Kloster über das Arbeitshaus, das frühe Konzentrationslager und das Gestapo-Lager während des Krieges gibt. In dem Film sind sieben Interviewauszüge mit ehemaligen deutschen und ausländischen Gefangenen enthalten, und am Ende des Filmes geht es um die Nachkriegsgeschichte und Fragen des Umgangs Vergangenheit.

 

Im Anschluss an den Film folgt ein Rundgang durch das Gelände und die ehemalige Klosterkirche, wo noch historische Hafträume (Strafzellen, ein Schlafsaal und ein alter Duschraum) erhalten sind.

 

Die Dauerausstellung der Gedenkstätte, die von dem Künstler Stephan von Borstel geschaffen wurde, stellt eine außergewöhnliche Verbindung von historischer Information und künstlerischer Gestaltung dar. In ihr werden Einzelschicksale von Verfolgten dargestellt und Originaldokumente präsentiert. Die künstlerische Gestaltung soll außerdem dazu anregen, eine Brücke zur Gegenwart herzustellen.

 

In der ehemaligen Klosterkirche gibt es eine interessante Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Klosters Breitenau von der Gründung im Jahre 1113 bis in die heutige Zeit.

 

Auf dem historischen Dachboden der Gedenkstätte ist eine Sonderausstellung zu sehen, die sich mit Kunstwerken der dOCUMENTA (13) (im Jahre 2012) befasst, die einen Bezug zur Geschichte Breitenaus hatten. Darunter befinden sich u.a. Plakate der Künstlerin Sanja Ivekovic mit Haftgründen aus dem ehemaligen Gestapo-Lager Breitenau, Hörstationen von Ines Schaber und Avery Gordon und eine Ton-Dia-Reihe von Gunnar Richter. Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere künstlerische Beiträge zur Geschichte Breitenaus. Dr. Gunnar Richter wird am Internationalen Museumstag anwesend sein und für Nachfragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

 

Der Eintritt und die Teilnahme an den Führungen ist frei.

 

 

Samstag, 19.05.2018, 17:30 Uhr

Eingangsportal Fridericianum Kassel

 

Lesen gegen das Vergessen

 

Veranstaltung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung in Kassel vor 85 Jahren,

 am 19 Mai 1933 auf dem Friedrichsplatz

 

Es war am Abend des 19. Mai 1933 als SA- und SS-Kolonnen auf den Kasseler Friedrichsplatz aufmarschierten um unter dem Motto „Ungeist auf den Scheiterhaufen“ in aller Öffentlichkeit Bücher der vom NS-Regime geächteten Autoren zu verbrennen. Bereits in den Tagen zuvor hatten Schüler und Studenten, die als „undeutsch“ deklarierten Bücher aus den Kasseler Leihbüchereien und Buchhandlungen entfernt. In Wäschekörben wurden sie zum Friedrichsplatz gebracht. Dort wurde aus den tausenden Bänden ein Scheiterhaufen dieser „intellektuellen Giftstoffe“ errichtet. Unter den Klängen eines SA-Musikzuges gingen die Bücher dann in Flammen auf. Es war eine riesige Menschenmenge da, die mit großer Anteilnahem dieses „Schauspiel“ verfolgte. In überschwänglichen Worten berichteten die Tageszeitungen von diesem Ereignis!

 

85 Jahre danach wollen wir am Ort des Geschehens mit Texten verfemter Autoren an diese Ereignisse erinnern.

 

 

Donnerstag, 15. März 2018, 18 Uhr

Vhs Kassel, Saal

 

„Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich, die Araber und Palästina“

 

Ein Vortrag von PD Dr. Martin Cüppers

 

Eintritt: 5 €

 

 

Donnerstag, 22. März 2018, 18 Uhr

Vhs Kassel, Saal

 

„Herrenmenschenpaare“

 

Ein Vortrag von Katrin Himmler

 

 

Donnerstag, 12. April 2018, 18 Uhr

Vhs Kassel, Saal

 

„Albert Speer: Eine Karriere unter Hitler“

 

Ein Vortrag von Prof. Dr. Jens Flemming

 

 

Donnerstag, 19. April 2018, 18 Uhr

Vhs Kassel, Saal

 

„Es ist so wenig Frieden, weil so wenig Versöhnung ist.“

 

Moderation: Waltraud Mann

 

Junge Menschen berichten über ihre Arbeit bei der Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste.

 

 

Montag, 22. Januar 2018, 19:30 Uhr

Ev. Forum Kassel, Lutherplatz 11

 

Der Welt ein Gedächtnis geben –

Geschichtstheologisches Denken im Judentum nach Auschwitz

 

Ein Vortrag von Dr. Christoph Münz mit anschließender Diskussionsrunde.

 

Eintritt: 4 €

 

 

Dokumentarfilm im Bali Kino Kassel

 

Wir sind Juden aus Breslau!

Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

 

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Ausschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.

 

14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenportrait. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

 

Termine: 21. Januar, 4. Februar, 11. Februar, 18. Februar und 25. Februar 2018 (Vorführzeiten variieren, bitte die Internetseite des Bali-Kinos beachten)

 

 

 

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:30 Uhr

Ev. Forum Kassel, Lutherplatz 11

 

Ausstellungseröffnung:

 

„Wenn ihr hier ankommt …“

Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration

 

Vortrag: Christoph Gann, Musikalische Begleitung: Anna Gann (Sopran) und Naoko Christ-Kato (Piano)

 

Seit Mai 2012 widmet sich die Wanderausstellung „Wenn ihr hier ankommt…“ der großangelegten Rettungsaktion der „Kindertransporte“ am Beispiel der bayrisch-thüringischen Familie Mosbacher.

 

Schon vor der Reichspogromnacht von 1938 bemühte sich die Familie angesichts der nationalsozialistischen antijüdischen Maßnahmen um eine Auswanderung in die USA. Tochter Eva konnte im Mai 1939 mit einem der Kindertransporte nach England in Sicherheit gebracht werden. Der Briefwechsel zwischen ihr in Cambridge und ihren Eltern in Nürnberg und später Meiningen gibt Einblick in die stete Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der Familie. Die 13jährige Eva schrieb im November 1939: „Ich bin in Gedanken sehr viel bei Euch. Ich spiele immer Theater in Gedanken. Der Titel von dem Stück ist meistens Wenn ihr hier ankommt.

 

Die Ausstellung ist bis zum 01. März geöffnet. Eintritt: 4 €

 

 

 

Sonntag, 28. Januar 2018, 17 Uhr (Einlass 16 Uhr)

Lutherkirche Kassel, Lutherplatz

 

Holocaust-Gedenkkonzert: Musica Judaica

 

Das Duo Irith Gabriely und Irina Loskova hat sich der klassischen Kammermusik auf höchstem Niveau verschrieben, mit interessanten Komponisten der Klassik, das erste Programm nennt sich „Musica Judaica“- klassische Musik von jüdischen Komponisten, auch heiteres fehlt dabei nicht und etwas Klezmer als Bonbons am Ende.

 

Vorverkauf:

 

Geschäftsstelle des Ev. Forums Kassel

Mauerstr. 15, 34117 Kassel

0561 28760 21

 

Eintritt 14 Euro / 10 Euro ermäßigt (Dieser Preis gilt für Vorverkauf und Abendkasse. Freie Platzwahl)

 

 

Sonntag, 03. März 2018, 14:30 Uhr

Gedenkstätte Breitenau

 

Tag der Archive: Demokratie und Bürgerrechte

 

Frauen als Gefangene im Gestapo-Lager Breitenau

während des Zweiten Weltkrieges

 

Führung mit Einführungsfilm zu Schicksalen von Frauen des Gestapo-Lagers Breitenau während des Zweiten Weltkrieges. Die Führung startet um 14:30 Uhr, die Gedenkstätte Breitenau ist aber bereits ab 13 Uhr geöffnet.

 

Der Eintritt ist kostenlos.